Gut besuchter Baumschnittkurs in Auenheim

Kehl-Leutesheim. Gut abgeschnitten bei den Obstbäumen und auch in der Beurteilung der Kursteilnehmer hat Ewald Häberlein aus Gegenbach am Samstagnachmittag in Auenheim beim Baumschnittkurs. Der Obst- und Gartenbauverein Auenheim und Leutesheim hatte dazu eingeladen. Die fachmännischen Ausführungen des früheren Leiters der Beratungsstelle »Obst- und Gartenbau« beim Landratsamt hatten eine hohen Informationsgehalt, so die einhellige Meinung nach der Veranstaltung, die mit einem gemütlich Hock am Waldspeck-Feuer ausklang.

Text/Foto: Jürgen Preiß

 

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Seniorennachmittag in Leutesheim

Kehl-Leutesheim. Gemütlich und unterhaltsam war der Seniorennachmittag in Leutesheim, zu dem die Ortsverwaltung und der DRK-Ortsverein am Donnerstag alle Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahre eingeladen hatte. Bis in die Abendstunden wurde in der Mehrzweckhalle ein weihnachtliches Programm geboten. So waren Stücke vom Jugendchor des Sängerbundes unter der Leitung von Hille Ziegler zu hören.

Text/Foto: Jürgen Preiß

 

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Eine Leutesheimerin ist neue Leiterin der Grundschule in Auenheim

Kehl-Leutesheim. Seit Beginn dieses Schuljahres ist Monika Ziegler Leiterin der Grundschule in Auenheim. Ende Oktober wurde sie offiziell in ihr Amt eingeführt und zur Nachfolgerin von Karl Britz, der bis zu seiner Pensionierung fast 30 Jahre lang Chef der Grundschule in Auenheim war, bestimmt. Monika Ziegler war seit 1990 an der Hebelschule in Kehl tätig. Die letzten neun Jahre davon als Konrektorin. Die Pädagogin kommt aus Leutesheim. Sie ist 50 Jahre alt, verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Wir unterhielten uns mit Monika Ziegler über die ersten Eindrücke von ihrer neuen Tätigkeit an der Auenheimer Grundschule und über ihre Ziele.

Frau Ziegler, sie sind jetzt seit acht Schulwochen Leiterin der Grundschule in Auenheim. Wie wurden Sie aufgenommen?
Ziegler: Die Schülerinnen und Schüler waren schon neugierig, wie die “Neue” wohl sein würde. Allerdings hatten sie mich beim Schulfest im Sommer schon etwas in Augenschein nehmen können. Das war ganz gut so, insofern war ich nicht ganz fremd.

Und vom Kollegium, es sind ja alles Frauen?
Ziegler: Von meinen Kolleginnen wurde ich ebenfalls offen und herzlich aufgenommen. Ich war ihnen nicht unbekannt. Mein Vorgänger, Herr Britz, hatte mich schon vor den Sommerferien zu einer Konferenz eingeladen.

Spüren Sie noch den Schatten von Karl Britz?
Ziegler: Nach so vielen Jahren, die Karl Britz an der Schule war und sie mitgeprägt hat, halte ich das für selbstverständlich, dass sein Name nahezu täglich fällt. Das ist aber wie gesagt normal und kein Problem für mich.

Entspricht der Job ihren Vorstellungen?
Ziegler: Als Leiterin einer kleinen Grundschule wie die in Auenheim ist man für alles zuständig: Vom klemmenden Reißverschluss an der Hose des Zweitklässlers bis zur Erstellung von Statistiken für die übergeordneten Stellen. Als Konrektorin der Hebelschule hatte ich schon Einblicke in die Tätigkeit des Schulleiters. Ich wusste schon, auf was ich mich einlasse.

Gibt es einen Unterschied zu einer Schule in der Stadt und auf dem Dorf ?
Ziegler: Bei den Schülern gibt es kaum Unterschiede, was ihre Motivation und Leistungsfähigkeit betrifft. Schön ist, dass in Auenheim die Wege kürzer sind zu der Ortsverwaltung, zum Kindergarten und zur Kirche. Dafür muss man längere Wege zum Beispiel zur Stadtbibliothek oder Jugendverkehrsschule in Kauf nehmen.

Wie sieht ihr Arbeitspensum aus. Fallen Überstunden an?
Ziegler: Im Kurzen Überblick: Morgens Unterricht, am Nachmittag Verwaltungsarbeit. Anschließend Unterrichtsvorbereitung für den nächsten Tag. Mein Mann weiß aber schon noch, wie ich aussehe.

Was haben sie sich für das erste Jahr vorgenommen. Was sind ihre Ziele?
Ziegler: Ich will die Trauben nicht zu hoch hängen. Lieber kleine Schritte machen. Ich erhoffe mir eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und den Eltern. Ich will versuchen notwendige Entscheidungen transparent zu machen, so dass alle sie mittragen können. Eine behutsame und nachhaltige Gestaltung der Schulräume und des Schulhofes ist mir ein wichtiges Ziel, denn ich wünsche mir, dass alle, Schüler, Eltern und Lehrerinnen sich an der Schule in Auenheim wohl und gut aufgehoben fühlen.

Text/Foto: Jürgen Preiß

 

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»SWEG-Buslinie nach Kehl ist nicht mehr verlässlich«

Kehl-Leutesheim. Erneut kam es in Leutesheim zu Kritik gegen das neue Stadtbuskonzept. Busfahrgäste aus Leutesheim und Auenheim haben sich am Montagabend während einer öffentlichen Ortschaftsratsitzung über die SWEG-Buslinie von und nach Kehl beschwert. 15 Frauen verschafften ihrem Unmut über »die sehr unglücklichen Änderungen« Luft. Die drei größten Kritikpunkte waren ein zu enger Zeitplan, die Umsteigestelle am Bahnhof sowie der Umstand, dass der Bus die Kehler Stadthalle als zentral gelegenen Punkt nicht mehr anfährt.

Insbesondere ältere Frauen könnten sich auch ein Jahr nach Einführung der neuen Streckenführung immer noch nicht an die geänderte Buslinie gewöhnen, erklärte Cornelia Wielandt, die für die anwesenden Frauen sprach. Ein Knackpunkt sei die Umsteigestelle am Bahnhof. An sie könnten sich die Fahrgäste überhaupt nicht gewöhnen. Es pfeife einem der Wind dort um die Ohren, »es ist kein Ort, an dem man sich gerne aufhält«, hieß es in der Versammlung. Eine junge Frau erzählte, dass sie am Bahnhof schon belästigt worden sei und seither eine wahnsinnige Angst vor diesem Ort habe. Die Bushaltestelle dort sei nahezu menschenleer und abweisend. Niemand ginge dort freiwillig hin.

Kein Verständnis hatte die rund 15 im Leutesheimer Bürgersaal versammelten Frauen für den Wegfall der Kehler Stadthalle als Bushaltestelle. »Sie ist doch ein idealer Ausgangspunkt in Kehl, zentral gelegen und das Wartehäuschen dort ist auch sehr nett«, sagte eine Frau aus Auenheim. Stattdessen stünden die Fahrgäste nun beim Baumgärtner oder Penny in Wind und Regen. Niemand könne verstehen, warum diese Umstellung vorgenommen wurde, hieß es.

Eine großes Problem scheint des weiteren eine zu enge Zeittaktierung zu sein. Der Umweg über Aldi und Lidl sei umständlich und koste zu viel Zeit, monierten die Frauen. Und unnütz sei der Schwenker obendrein auch noch, »denn kaum jemand steige dort ein oder aus«, erklärte ein Frau aus Leutesheim. Die zu enge Zeittaktierung führe zu einem immensem Stress für die Fahrgäste. »Leute, die in Kehl arbeiten, kommen zu spät zur Arbeit und Zeit, um vorher oder danach noch einzukaufen, bliebe schon gar nicht«, sagte eine berufstätige Frau. »Die SWEG-Linie nach Kehl ist nicht mehr verlässlich«, hieß es in der Versammlung.

Ortsvorsteher Ernst Kleinmann versprach, dass alle wesentlichen Kritikpunkte gesammelt und an die SWEG weitergeleitet werden. Deren Vertreter Peter Harter war am Montagabend Sitzungsgast. Er versprach, dass die SWEG die Kritikpunkte prüfen werde. Für eine Änderung des Fahrplanes 2007 kämen die Änderungswünsche aber zu spät, sagte Peter Harter.

Text/Foto: Jürgen Preiß

 

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Vortrag im Kindergarten: »Sexuelle Übergriffe an Kindern«

Kehl-Leutesheim. Ein wichtiges Thema wurde vor kurzem im Kindergarten Leutesheim behandelt. Ein Thema, das sowohl Eltern wie auch Kinder betrifft: Sexuelle Gewalt gegen Kinder.

Zunächst waren Klaus Hurst und Ralf Kaufmann von der Polizei Offenburg zu Gast bei den Kindern. In dem Puppenspiel »Pieps und Schnurr« vermittelten die beiden Beamten auf altersrechte Weise, wie man sich als Kind verhalten sollte, wenn man beispielsweise in der Stadt verloren geht. Seinen Namen und eine Adresse sollten man kennen und man sollte wissen, dass die Polizei Freund und Helfer ist, erklärten die Beamte. Und mit Fremden niemals mitgehen, hieß es weiter. In Notsituationen soll man laut schreien, was mit den Kindern auch auf sehr beeindruckende Weise geübt wurde. Bei den Kindern hat dieses Projekt einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Ebenso wichtig war es, auch die Eltern für dieses Thema zu sensibilisieren. Wolfgang Merkel von der Polizei Offenburg informierte, wie die Eltern ihren Kindern ein natürliches Verhältnis zur Sexualität vermitteln. »Man soll offen darüber sprechen«, schlug Merkel vor. Der Polizeibeamte erklärte zudem, wo sexuelle Gewalt bereits beginnt und woran man erkennen kann, ob ein Kind missbraucht wird. Wichtig auch die Frage, an welche Beratungsstelle man sich wenden kann.

Sexuelle Übergriffe kommen meist von unscheinbaren Personen aus dem Umfeld der Kinder, hieß es weiter. »In jedem Fall ist es sehr wichtig, dass sich die Eltern Zeit nehmen, den Kindern zuzuhören, ein gutes Verhältnis zu ihnen aufzubauen, damit sie sich in solchen Situationen auch ihren Eltern anvertrauen«, sagte Wolfgang Merkel.

Auf Wunsch der Eltern wird das Projekt im kommenden Jahr wiederholt.

Text: Jürgen Preiß
Symbolfoto

 

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Leutesheimer Blutspender geehrt

Kehl-Leutesheim. Das Blutspenden ist eine Ehrensache und eine nicht hoch genug zu bewertende Leistung, sagte der Leutesheimer Ortsvorsteher Ernst Kleinmann. Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats wurden verdiente Blutspender ausgezeichnet. Joachim Hummel wurde für 50-maliges Spenden geehrt. Für 25-maliges Spenden erhielten Hanna Humel, Monika Wittke, Uwe Hummel und Evi Wirth sowie für zehnmaliges Spenden Beate Hummel, Julia Schneider, Jörg Hummel und Anita Karch eine Auszeichnung. Unser Bild zeigt von links: Beate Hummel, Uwe Hummel, Hanna Hummel, Joachim Hummel, Julia Schneider, Jörg Hummel, Anita Karch, Ortsvorsteher Ernst Kleinmann und Monika Wittke.

Text/Foto: Jürgen Preiß

 

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Neue Trainingsanzüge für die Jugendkicker

Kehl-Leutesheim(pr).
Die Gegner des Leutesheimer Fußballer-nachwuchses müssen sich in der kommenden
Runde warm anziehen. Denn die Bambinos, F und E-Jugendspieler
vom SV Leutesheim haben es dank einer großzügigen Spende von
Tömmes Transporte aus Kehl-Auenheim bereits getan. Stolz
präsentierten sich die Schützlinge der beiden Trainer Ralf
Schmidt (links) und Bernd Ludwig in neuen Trainingszügen der
Öffentlichkeit.

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Firma Jaco feierte sein 50jähriges Bestehen mit einem »Tag der offenen Tür«

Kehl-Leutesheim. Am Donnerstag blieben in Leutesheim und den umliegenden Ortschaften viele Küchen kalt: Nahezu 1.000 Besucher verspeisten bei der Firma Jaco in Leutesheim beim »Tag der offenen Tür« einen 430 Kilo schweren Ochs am Spieß.

Die Gäste nahmen bei der 50. Geburtstagfeier des Kunststoff-Verpackungsspezialisten aber auch jede Menge Informationen auf. Bei den von Mitarbeitern geführten Rundgängen durch die Betriebsgebäude wurde viel Wissenswertes vermittelt. Jaco ist einer der ganz Großen in Europa wenn es um Kunststoffverpackungen geht. Das wurde am Feiertag deutlich. Namhafte Kunden aus der Pharmaindustrie zählen zu den Kunden. Und spätestens wenn die Besucher in dem Bereich, wo die Röhrchen bedruckt werden, die Aufschriften dieser Firmen lasen, ging ein »ach so« oder ein »aha« durch den klimatisierten Produktionsraum.

Mitarbeiter zeigten ihren Familienangehörigen nicht ohne Stolz, wo sie täglich ihr Brot verdienen. 140 Beschäftigte zählt Jaco mittlerweile an zwei Standorten. In Leutesheim, wo vor 50 Jahren alles begann, und im elsässischen Kirchheim.

Der Firmengründer war in einem Film zu sehen. Wilhelm Jaeniche, im betagten Alter von über 95 längst verstorben, prüfte in dem historischen Streifen von 1981 die Qualität seiner Röhrchen. Vorher hatte Jaeniche an gleicher Stelle Tabak gelagert und verarbeitet.

Ein »Hallo« gab es auch mit Jaco-Rentnern und früheren Mitarbeitern. »Ich habe den Betrieb nicht wieder erkannt«, sagte eine frühere Beschäftigte aus Leutesheim, die vor vielen Jahren Röhrchen vom Fließband in einen Karton setzte. Heute übernehmen diese Arbeit weitgehend Maschinen. »Es sind teilweise die modernsten auf der ganzen Welt«, erklärte Willi Jaeniche, Enkel des Firmengründers und geschäftsführender Gesellschafter in dritter Generation. Ganz stolz ist der Chef auf eine 8-Farben-Bedruckungsmaschine, die Qualitäten in höchster Brillanz liefert.

Im Bereich Spritzguss produziert Jaco mit 20 Maschinen über 1 Million Röhrchen, Dosen, Messbecher und Dosierspender – pro Tag wohlgemerkt. Dafür benötigt die Leutesheimer Firma 250 bis 300 Tonnen Rohmaterial im Monat. Der Kunststoff wird unter anderem von BP, Dow Chemicals oder Exxon geliefert.

Der Stromverbrauch liegt laut Firmenangaben bei 400.000 Kilowattstunden im Monat. Das ist in etwa dreieinhalb mal so viel von dem was alle Haushalte in Leutesheim verbrennen. Zumindest am Donnerstag wurde in vielen Küchen des Orts aber kaum Strom verbraucht.

Text/Foto: Jürgen Preiß

 

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