Nelli Weinberger auf Adventskonzert verabschiedet
Nelli Weinberger hat den Gemischten Chor Leutesheim in 16 Jahren weit voran gebracht. Am Sonntagabend wurde sie im Rahmen eines Kirchenkonzerts verabschiedet. »Ich wurde hier mit viel Liebe aufgenommen«, sagte die scheidende Chorleiterin. Foto: Jürgen Preiß

Nelli Weinberger auf Adventskonzert verabschiedet

Kehl-Leutesheim. Mit einem Adventskonzert in der Kirche hat sich Nelli Weinberger am Sonntagabend vom Sängerbund Leutesheim verabschiedet. Die 53-jährige dirigierte den Gemischten Chor 16 Jahre lang. Den Sängerinnen und Sängern ist sie in dieser Zeit ans Herz gewachsen.

»Wir geben heute ziemlich viel her«, sagte Hille Ziegler. Nelli Weinberger hat den Gemischten Chor Leutesheim weit voran gebracht – mit viel Energie und Sachverstand. Aber auch mit Herz und Liebe, die sie mit vollen Händen verteilt habe, lobte die Sängerbund-Chefin.

Dank Nelli Weinberger sei der Sängerbund Leutesheim fit für das 21. Jahrhundert. »Nelli, du hast einen super Job gemacht«, sagte Hille Ziegler.

Die Chormitglieder packten ihren Dank an die lieb gewonnene Dirigentin in ein selbstkomponiertes Lied. »Danke Nelli, dass jeder Ton dir wichtig ist, aber auch jedes Wort«, hieß es darin. Sie habe es mit ihrem ganzen Wissen und gutem Einfühlungsvermögen verstanden, den Chor perfekt zu motivieren. Nur eine Frage blieb am Sonntagabend offen: Wie hält sie es in ihren modischen Stöckelschuhen aus?

Einen gequälten Eindruck vermittelte Nelli Weinberger auf ihren Pfennigabsätzen am Sonntagabend jedenfalls nicht. Aber sie zeigte sich gerührt. »Ich wurde mit viel Liebe aufgenommen. Der Chor hat mich getragen«, sagte die 53-jährige. Nelli Weinberger sprach den Sängerinnen und Sängern, dem Verein und dem Publikum ein dickes Dankeschön für eine schöne Zeit in Leutesheim aus.

Aus familiären Gründen will sie kürzer treten. Nelli Weinberger braucht mehr Zeit für ihre Eltern und hat sich aus diesem Grund bereits im vergangenen Jahr vom Liederkranz Fessenbach, den sie ebenfalls leitete, verabschiedet. Die Chorleiterin hat Musik studiert. Sie spielt seit dem zehnten Lebensjahr Klavier und wie sehr sie ihr Handwerk versteht, wurde am Sonntagabend auch bei einer Gesangseinlage deutlich. »Ubi Caritas«, hieß das Lied. Ein Stück, in dem es um die Nächstenliebe geht.

Ihr Abschied wurde von einem Adventskonzert in der Leutesheimer Kirche umrahmt. Zu hören war neben dem Gemischten Chor auch der Revival Chor aus Leutesheim unter der Leitung von Chormitglied Roland Gjoka. Irina Helm begleitete am Klavier. Nelli Weinberger hatte das Programm mit traditionellen und modernen Weihnachtsliedern ausgefüllt. Abwechslungsreich mit leisen, feinen Tönen aber auch mit mächtigen, klangvollen Stücken. Für den Auftritt gab es minutenlangen Applaus in der vollbesetzten Kirche und Zugaben.

Zwischen den Stücken verlas Pfarrer Jörg Allgeier Geschichten. Flüchtlinge, die in Deutschland eine neue Heimat und Freunde gefunden haben, waren unter anderem das Thema. Das passte auch zu Nelli Weinberger. Sie stammt aus Karaganda in Kasachstan und hat nach ihrem Umzug nach Offenburg in der Ortenau ihren neuen Lebensmittelpunkt gefunden. »Unsere Zusammenarbeit endet zwar am Ende des Jahres«, sagte Hille Ziegler, »doch die entstandene Freundschaft geht weiter.«

Nachfolgerin von Nelli Weinberger ist Anne Demougin. Sie war sechs Jahre lange in England und wohnt seit einiger Zeit in Oberachern.

Text/Foto: Jürgen Preiß

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»Mar-Gold-Burg-Drossle« gastieren in Leutesheim
Die aus Marlen, Goldscheuer und Kittersburg stammende Gesangstruppe „Mar-Gold-Burg-Drossle“ sorgte in Leutesheim für Stimmung. Foto: Marco Karch

»Mar-Gold-Burg-Drossle« gastieren in Leutesheim

Kehl-Leutesheim. Zum ersten Mal waren sie in Leutesheim zu Gast: Die „Mar-Gold-Burg-Drossle“ gastierten am Sonntagabend beim Abschluss des Herbstfestes des Gesangvereins Leutesheim.

Am Sonntagabend gestaltete die aus Marlen, Goldscheuer und Kittersburg stammende Gesangstruppe »Mar-Gold-Burg-Drossle« mit ihrem Programm, das auch die Lachmuskeln der Zuhörer beanspruchte, einen würdigen Abschluss des Leutesheimer Herbstfests.

»Fahrende Musikanten sind wir«: Dieser Musiktitel trifft auf die sieben Damen mit Fasanen-Federschmuck auf ihren Hüten und dem Fuchsschwanz-Fell über den Schultern perfekt zur. Unterstützt wurden sie instrumental von ihrem Quotenmann Mike und seinem Akkordeon. Lustig und gut gelaunt unternahmen die »Mar-Gold-Burg-Drossle« mit ihrem Publikum eine musikalische Reise durch die Welt altbekannter Lieder, die zum Mitsingen einluden. Zwischendurch gab es immer wieder witzige Einlagen wie etwa über den Ehemann, der im Schlaf redet, weil er tagsüber nicht zu Wort kommt.

Für Leutesheim hatten die »Singdrosseln« eigens die »Nationalhymne of Litze« mitgebracht, deren Text »In Litze ist es wunderschön« Ortsvorsteher Heinz Faulhaber sichtlich gefiel. »Und jetzt stehen wir alle auf. Hand auf die Brust (wenn’s geht’s auf die eigene)«; das Badener Lied war angesagt. Fast keiner in der Halle blieb mehr auf seinem Stuhl sitzen, und es wurde lauthals mitgesungen.

Volkslieder, Lumpeliedle und Schlager; ein Feuerwerk mit volkstümlichen Melodien wurde abgebrannt. Sie handelten von der Anneliese, der Adelheid, der Marie und von Tom Dooley. Ihre Lieder waren allesamt Ohrwürmer, wobei das Litzmer Publikum hin und wieder etwas Zeit brauchte, bis es so richtig in Stimmung kam.

»Kreuzfahrten sind im Moment angesagt, wir brauchen einen Kapitän«, so der Aufruf der Drossle. Der war auch schnell gefunden, die Schiffsmützen für die Mannschaft verteilt, und los ging es: Schiff ahoi! »Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern.« Und schon war die Polonäse durch die Halle in vollem Gange, sogar ein Tänzchen wurde gewagt.

Über Italien, Spanien und der Schweiz nahm das Kreuzfahrtschiff nun langsam Kurs auf den Heimathafen Litze. Doch so schnell wollten die Sänger-Damen noch nicht die Leinen vertäuen. »Rock mi, heit Nacht«: Hard-Rock-Frontfrau Pia lief noch einmal zur Hochform auf. Erst nach »Sierra Madre«, »Bajazzo« und fast drei Stunden Non-Stopp-Unterhaltung ging der musikalische Abend in der Leutesheimer Halle zu Ende.

Text: Karin Bürk
Foto: Marco Karch

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Heiterer Tanzabend in Leutesheim
Bereits zum drittel Mal veranstaltete der Sängerbund Leutesheim seinen Tanzabend in der Festhalle. Foto: Marco Karch

Heiterer Tanzabend in Leutesheim

Kehl-Leutesheim. Es war ein heiterer und zugleich erfolgreicher Tanzabend, welcher am vergangenen Samstagabend in der Leutesheimer Festhalle stattfand. Der Sängerbund Leutesheim hatte zu einem Tanzabend mit Livemusik mit Marion und Michael eingeladen. Hier konnte ordendlich das Hüftbein geschwungen werden. Hiervon machte ein vielzahl talentierter Tänzer Gebrauch. Leckeres gab’s an der Snackbar und am Weinstand. Der Tanzabend fand bereits zum dritten Mal statt. Bis in die späte Nacht hinein zeigten die Tänzer ihr Können und erfreuten sich an Marion’s und Michael’s Livemusik.

Text/Fotos: Marco Karch

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Sängerbund begeistert mit Kirchen-Adventskonzert
Der Sängerbund Leutesheim begeisterte am 3. Advent sein Publikum in der voll besetzte Kirche. Foto: Marco Karch

Sängerbund begeistert mit Kirchen-Adventskonzert

Kehl-Leutesheim. Zum Adventssingen am vergangenen Sonntagabend lud der Sängerbund Leutesheim anstelle in den Rathaushof dieses Jahr in die Kirche ein. Mit »Sana Sananina«, einem afrikanischen Gospel-Hit begeisterte zunächst der (B)Engele-Chor unter Mitwirkung des Gemischten Chors die Besucher.

Der jungen Stimmen des (B)Engele-Chor sangen sich anschließend unter Leitung von Hille Ziegler mit »Weihnachten ist Party für Jesus«, »Das Geschenk« und »We wish you a merry Christmas« in die Herzen der Zuhörer. Die Mädchen des Sängerbund-»Revival«-Chor sangen stimmungsvoll »And the angel sang« und setzten mit dem Lied »Komm wir ziehn in den Frieden« ein Zeichen gegen Krieg und Terror.

Prachtvoll weihnachtlich ging es weiter mit »Weihnachten bin ich zu Haus« und »Da berühren sich Himmel und Erde« sowie »Weihnachts-Wiegenlied«, »Non nobis domine« und »Zeiten der Ruhe«. Am Klavier und Orgel begleitete Hannes Britz, den Gemischten Chor leitete Nelli Weinberger.

 

Text/Fotos: Marco Karch

 

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Sängerbund-Jubiläum: »Litzmer« Chor feiert 15 Jahre »Nelli«
Satte 15 Jahre leitet Nelli Weinberger den Leutesheimer Chor. Unter dem Motto "Lieblingsstücke" stellte sie für dieses Herbstfest ein farbenfrohes Programm zusammen. Foto: Marco Karch

Sängerbund-Jubiläum: »Litzmer« Chor feiert 15 Jahre »Nelli«

Kehl-Leutesheim. »Wollte man alle Werke aufführen, die Nelli Weinberger mit ihrem Chor in Leutesheim im Laufe der Jahre geprobt hat, bräuchte man wohl mehr als zwei Tage«, hieß es am Samstagabend beim tollen Jubiläumsabend für die Dirigentin des Sängerbundes Leutesheim.

Die Mehrzweckhalle Leutesheim ist an diesem Samstag rappelvoll, als es darum geht, das 15-jährige Jubiläum ihrer Chorleiterin und Dirigentin Nelli Weinberger zu feiern. Es war sicher nicht einfach, Titel für nur einen Abend aus einer Schaffenszeit von 15 Jahren auszuwählen.

Start mit Udo Jürgens
Begonnen wird das Programm noch ganz solide, in schwarzer Kleidung mit türkisfarbenen Schals und Krawatten, mit Songs einer ihrer Lieblingsinterpreten: Udo Jürgens. Im Laufe des Abends werden aber noch einige »bunte« Register gezogen, unterbrochen von Aufführungen verschiedener Gäste.

Nach Pop- und Schlagerklassikern sowie dem echten Oldie »Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett« nimmt zum Beispiel der Niederschofheimer Rope Skipping Turnverein das Seil in die Hand. Hier wird zu harten Discobeats durch die schwingenden Seile nicht nur gehüpft, sondern gut durchchoreographiert getanzt. Im schnellen Wechsel allein oder zu zweit – und auch wenn das eigenwillige Seil mal hängenbleibt, wird hier wie bei den Profis weiter gemacht – präsentieren die Mädchen des Turnvereins schweißtreibende Koordinationsübungen, die mit dem früheren Seilspringen nichts mehr gemein haben.

Farbenfrohes Afrika
Hannes Britz am Piano, der bekanntermaßen ein Freund pompöser Musikstücke ist, bereitet mit »Africa« von Toto den nächsten Chorauftritt vor. Die Damen des Leutesheimer Chors haben sich in verschieden bunte und original afrikanische Stoffe gehüllt, um das Publikum nun auch in dieser Sprache zu begrüßen: »Jambo Bwana«, so der nächste Songtitel, was soviel wie »Herzlich Willkommen« heißt. Es kommt Bewegung in den Chor, denn bei afrikanischer Musik wird nicht still gestanden.

»Hakuna Matata« ist inzwischen, dank des Disneyfilms »König der Löwen«, jedem ein Begriff, und kommt auch in einem der Stücke vor. In die geografisch ganz andere Richtung verschlägt es die Herren des Chores anschließend, die mit Krachledernen und karierten Hemden vom Maibaum träumen und in der ersten Reihe schuhplatteln. Immer wieder gibt es kleine Pausen, in den Anekdoten über vergangene Aufführungen zum Besten gegeben werden, bei denen Vopo-Uniformen, Soljanka und lebende Bühnendekos eine Rolle spielen.

Das Thema Afrika wird von der Tanzgruppe »SVL & Friends« erneut aufgegriffen und rund 20 Mädchen zwischen 6 und 16 präsentieren ein kleines Tanzmedley aus eben dem »König der Löwen«: An den fantasievollen Kostümen wurde sicherlich einige Zeit gebastelt. Mit dem »Kreis des Lebens« schlägt der Chor dann wieder einen schönen Bogen – einen Bogen, der Spielfreude, Gemeinsamkeit und ein Interesse an Neuem beinhaltet, dem sich der Chor Leutesheim unter der Leitung der rührigen und experimentierfreudigen Nelli Weinberger seit 15 Jahren verschrieben hat.

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Text: Heidi Ast
Foto: Marco Karch

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Landesgartenschau Lahr: Sängerbund-Doppelkonzert mit Fessenbach-Chor

Lahr/Kehl-Leutesheim. Beim großen Chortag auf der Landesgartenschau Lahr 2018 durfte der Gemischte Chor nicht fehlen. Und so reisten die Chormitglieder des Sängerbunds Leutesheim schon in den frühen Morgenstunden auf das Landesgartenschau-Gelände nach Lahr.

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Singen macht Spaß: Der Gemischte Chor Leutesheim zusammen mit dem Fessenbacher Chor mit Nelli Weinberger auf der Seepark-Bühne. Foto: Marco Karch

Mit großer Vorfreude erwartet vom Präsidenten des Ortenauer Chorverbands Johannes Hasenohr-Fey sowie vom Vizepräsidenten Gerhard Müller sang der Leutesheimer Chor auf der Seepark-Bühne gemeinsam mit dem Gesangverein Fessenbach. Unter der Leitung von Dirigentin Nelli Weinberger und Klavierbegleitung von Hannes Britz gaben die Sängerinnen und Sänger beider Chöre ein Doppelkonzert. Aus dem Repertoire »Champs-Élysées«, »Let the sunshine« sowie »An Tagen wie diesen« sangen die Chöre bei hochsommerlichen Temperaturen zum Besten.

Auch der »Litzmer« (B)Engele-Chor war angereist. Mit dessen Leiterin Hille Ziegler brachten Sie mit Ihren Liedern gute Laune auf die Seepark-Bühne. Gesanglich unterstützt wurden sie dabei von ihren Eltern und Chormitgliedern.

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Text/Fotos: Marco Karch

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Sängerfest-Ausklang: Lustige Ideen rund um neue Litzmer Ortsmitte
Ein bunter Tanz in schwarz-weiß: Die vitalen Männer vom »Sängerbund« Leutesheim sorgten mit ihrer originellen Darbietung für viel Gelächter und Applaus. Foto: Marco Karch

Sängerfest-Ausklang: Lustige Ideen rund um neue Litzmer Ortsmitte

Ein heiterer Programmabend, vollgepackt mit Sketch-Einlagen, Tänzern und Sängern ließ der Sängerbund Leutesheim sein zweitätiges Herbstfest ausklingen. Zur guter letzt stand am Sonntagabend in der Leutesheimer Festhalle ein heikles Thema zur Diskussion: Wie soll die neue Litzmer Dorfmitte aussehen?

Kehl-Leutesheim. »Braucht ›Litze‹ einen Kreisverkehr?« Diese Frage stand im Mittelpunkt des Sonntagabend Programms beim Herbstfest vom Gesangverein Sängerbund Leutesheim. Natürlich ist das in »Litze« wie immer mit viel Spektakel und Anstrengung für die Lachmuskeln verbunden. In fast zweieinhalb Stunden ging es mit Musik, Tanz und Sketchen Schlag auf Schlag. Über 100 Mitwirkenden zeigten, wie sie sich die neue Leutesheimer Ortsmitte vorstellen könnten, natürlich jede Gruppe aus ihrer Sicht.

So machten die Kinder vom Kinderchor mit »Wir wollen einen Spielplatz« zur Melodie von »We will rock you« lautstark klar, dass »Litze« unbedingt einen Spielplatz im Ortszentrum braucht, während die Jugendlichen vom Sportverein in ihrem Tanz eher einen Platz zum Basketballspielen und Inliner fahren favorisierten. Wo Verkehr ist, müssen auch passende Verkehrszeichen eingeführt werden, wie Hans Fritsche anhand einiger »neuer« Verkehrszeichen erklärte. Feierlich wurde es dann, als Hille Ziegler als Vorsitzende des Kirchengemeinderates die Kirche in den Mittelpunkt des Platzes versetzen wollte, worauf sich eine Formation von Nonnen und Mönchen vom Gesangverein angekündigt hatte, die live das »Halleluja« von Leonard Cohen sang.

Kim-Sören Grumer und Jörg Hummel dagegen wünschten sich als passionierte Angler ein Biotop und damit die Möglichkeit, mal mitten im Dorf zu angeln, auch wenn ihr einziger Fang ein altes Fahrrad war. Zünftig und mit viel Gaudi ging es dann beim Après-Ski Tanz vom Sportverein unter Leitung von Nicole Heidt zu. Theater, singen und tanzen, das alles macht die Gruppe Furzdrocket mit Bettina Hauss, Elke Durban, Antonia Müll, Martina Reiß, Christel König und Dieter Thorwarth. Am Sonntag diskutierte sie in einem Stammtischgespräch in der Sonne das Für und Wider von verschiedenen Ideen. Beim anschließenden Tanz zu »Ich bin ein Dorfkind« wurden sie von den Frauen vom Gesangverein unterstützt. Dass die Männer vom Gesangverein nicht nur singen, sondern auch tanzen können, bewiesen sie mit ihrem Zebrastreifen-Tanz, der beim Publikum für viel Applaus und Gelächter sorgte. Ein weiteres Highlight dann die Marschübung vom Musikverein, der sich zum Üben einen Exerzierplatz in der Ortsmitte wünschte. Petra Hummel, Martin Schneider und Jochen Hummel brachten die vollbesetzte Leutesheimer Halle zum Marschieren, bevor dann die richtige Abordnung vom Musikverein kam, um die Marschübung auf der Bühne durchzuführen.

Zum Abschluss machte jedoch Helmut Keck als Vertreter der Stadt klar, dass das Geld nur für einen kargen leeren Platz reiche. Die Überleitungen zwischen den einzelnen Programmpunkten wurden immer wieder treffend vom Planungsteam Hille Ziegler, Rainer Keck, Maik Hering und Manfred Baas übernommen, die mit Humor den richtigen und witzigen Rahmen schafften. Interessant auch die Bilder und Grafiken, die auf der Großleinwand die einzelnen Ideen visualisierten. Blieb nach dem Abschlusslied aller Mitwirkenden und mehr als zwei Stunden kurzweiliger Unterhaltung Hille Ziegler als Vorsitzende vom Gesangverein nur noch, Rainer Keck für Idee, Regie und Leitung zu danken.

Text: Martina Gasi
Foto: Marco Karch

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Gelungenes sommerliches Konzert des Leutesheimer Sängerbunds
Beim sommerlichen Konzert der Leutesheimer Sänger war der Männerchor »Jugendfreunde« Herborn zu Gast. Foto: Marco Karch

Gelungenes sommerliches Konzert des Leutesheimer Sängerbunds

Kehl-Leutesheim. Gut besucht war das Sommerliche Kirchenkonzert des Sängerbund Leutesheim am vergangenen Samstagabend in der örtlichen Kirche. Stimmgewaltige Gäste hatte sich der Chor am Samstagabend in die Kirche eingeladen: Die Sänger des Männerchors »Jugendfreunde« Herborn. Nicht nur beim Doppelauftritt, sondern auch einzeln erhielten die beiden Chöre für ihre Darbietungen im gut besuchten Gotteshaus viel Beifall.

Text/Fotos: Marco Karch

 

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