Kehl-Leutesheim. Tänze und ein amüsantes Theaterstück standen am Samstagabend beim gut besuchten Leutesheimer Wintersportfest auf dem Programm. Für die hausgemachten Auftritte gab es reichlich Beifall.

Wie klimaneutrales Fliegen funktioniert, zeigten die Tanzgruppen des Sportvereins im ersten Programmteil. Eine Weltreise stand auf dem Programm. “Und alles spielt sich bei uns völlig emissionsfrei auf der Hallenbühne ab”, versprach Vereinsboss Jürgen Hummel bei der Begrüßung.

svl sv leutesheim tänze sportverein leutesheim litzeNach einer Einweisung von Flugbegleiterin Birgit Heidt ging es nach Schweden zu Pipi Langstrumpf. Ansagerin Luisa Schmidt führte an den Nordpol zu den Schneeflöckchen. Eingetaucht wurde danach in der Reich des indischen Bollywood. Junge, hübsche Damen waren im Sari zu sehen. Über die Weiten Russlands führte die Reise zu den gut gelaunten Afrikanerinnen und damit zu Shakiras Waka-Waka-Tanz. Zum Abschluss ging es nach Malle. Gloria Wirth und die beiden Heidt-Töchter Birgit und Nicole feierten auf der Sonneninsel mit ihrem Tanz-Team eine ausgelassene Party.

Mit einer tragbaren Mini-Bar kam die wilde Hilde, gespielt von Melanie Preiss, auf die Bühne. In dem zweistündigen Theaterstück machte sie ihrem Ruf alle Ehre. Auch die Schwägerin Elisabeth (Julia Schneider) bekam ihr Fett ab. Sie hatte es allerdings auch verdient. Den ganzen Tage lang knechtete Elisabeth ihren lieben Ehemann Edgar (Boris Faulhaber). Obwohl der beide Arme in Gips hatte. Und er war schließlich auch noch Hildes Bruder.

Eine Sozialamtmitarbeiterin (Christine Lesniak) rückte Hilde auf die Pelle. Und ihr Freund, der Franzose Jean-Luc (Kim-Sören Grumer), hatte nur noch Augen für die Botox-Lippen von Kathrin (Lena Hauß). Diese Konstellation hellte Hildes Stimmung nicht gerade auf. “Ich glaub, bei dir sind alle Orgelpfeifen durchgerostet”, herrschte Hilde ihren Ex-Lover an.

Eins schien klar: Für die garstige Dame musste so schnell wie möglich ein neuer Mann her. Oberstudienrat Hans-Dieter (Julian Hauß) stellt sich vor. Hilde zeigte ihm aber die kalte Schulter und schoss dem armen Lehrer auch noch ins Hinterteil. Die Not-OP auf dem Küchentisch verlief gut. Gemeinsam mit dem Maler Friedhelm von Wasserfurth (Andi Zerr) holte Hilde die Kugel aus dem Gesäß. Die gelungene Aktion führte die renitente Dame und den mit Ochsenblut malenden Künstler schließlich zusammen – ein Happy End.

Text/Fotos: Jürgen Preiß