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Hecken werden die Ackernähe wohl kaum aushalten

Kehl-Leutesheim (pr). Thema im Ortschaftsrat war ebenso der städtische Grünstreifen zwischen dem kleinen Neubaugebiet an der Rheinauer Straße und den dahinter liegenden Ackerflächen. Nach dem Willen des Ortschaftsrates hätte dieser Streifen mit fruchtlosem Gehölz bepflanzt und in die Pflegeobhut der Anlieger gegeben werden sollen. Mittlerweile stünden dort Obstbäume und Beerengehölz, um die sich die Stadt selbst kümmern will. Der Betriebshof habe mit dieser Vorgehensweise einfach bessere Erfahrungen gemacht, erklärte dazu Rathauschef Heinz Faulhaber. Laut Ortschaftsratmitglied Martin Wahl, der selbst Angrenzer ist, ist die Maßnahme dennoch unglücklich gelaufen. Die Sträucher seien zu nahe an die angrenzende Ackerfläche gepflanzt worden. Es sei zu befürchten, dass sie Schaden nehmen, wenn der Landwirt nebenan mit großem Gerät arbeitet, so Martin Wahl.

Die provisorische Fußgängerbrücke über den Gießelbach unweit der Gaststätte »Löwen« muss wohl noch eine Weile Bestand haben. Allerdings, so teilte Heinz Faulhaber jetzt mit, käme nun Bewegung in die Sache. Die wasserrechtliche Begutachtung und die Vermessung des Bereiches seien angelaufen, informierte der Ortsvorsteher. Vorgesehen ist, die mit Gerüstdielen notdürftig errichtete Brücke durch einen gebrauchten Steg zu ersetzen, der zuvor bei der Kehler »Rheinschnecke« seinen Dienst tat.

Viel zu nah am Acker stehen die gepflanzten Sträucher am Leutesheimer Ortsrand. Ortschaftsratmitglied Martin Wahl hält die Aktion des städtischen Betriebshofs für sehr unglücklich.

Text/Foto: Jürgen Preiß

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