Kehl-Leutesheim. Georg Karch bleibt auch für die nächsten fünf Jahre Feuerwehrchef in Leutesheim. Bei der Jahresversammlung der Abteilung am Freitagabend wurde der Abteilungskommandant wiedergewählt.

Georg Karch steht den Leuesheimer Mannen nun schon seit 20 Jahren vor. Die neue Amtperiode wird für den 60-jährigen aufgrund der Bestimmungen des

georg karch leutesheim feuerwehr kehl

Abteilungskommandant Georg Karch (rechts) und sein Stellvertreter Hervé Voltz stehen der Leutesheimer Wehr auch für die nächsten fünf Jahre vor. Foto: Jürgen Preiß

Feuerwehrgesetztes allerdings die letzte sein. Ortsvorsteher Heinz Faulhaber lobte die Arbeit von Georg Karch. Der Abteilungskommandant habe seine Mannschaft an ein hohes Niveau herangeführt.

Karchs Stellvertreter ist weiterhin Hervé Voltz. In der Feuerwehrausschuss gewählt wurden Rainer Hauß, Hans-Peter König, Peter Karch, Mario Hauß und Robin Nass. Den Alterskameraden steht künftig Rainer Keck und stellvertretend Reinhard Hummel vor. Helmut Keck und Werner Riedlinger wurden verabschiedet.

Beförderungen
Jan Ziegler, Tobias Karch, Nico Karch, Jens Keck, Rüdiger Lutz, Robin Nass und Sven Meyers wurden von Stadtbrandmeister Viktor Liehr zu Hauptfeuerwehrmännern befördert. In den Rang eines Feuerwehrmannes rückten auf Brian Keck, Robin Lesniak, Anton Wohlschlegel und Patrick Reiser.

Ehrungen
Eine seltene Ehrung wurde Rainer Hauß zu Teil: Der Brandmeister erhielt für 40 Jahre treue und besonders zuverlässige Dienste die Ehrenmedaille in Silber. Tobias Karch, Sven Meyers, Mario Hauß und Jens Keck wurden von Viktor Liehr für 15 Jahre Zugehörigkeit mit “Bronze” bedacht.
33 Aktive und 16 Alterskameraden gehören der Feuerwehrabteilung Leutesheim aktuell an. Der Probebesuch war im vergangenen Jahr mit einer Beteiligung von 70 Prozent knapp im grünen Bereich. Nie gefehlt hatten und dafür geehrt wurden Reinhard Hummel, Peter Karch, Brian Keck, Hans-Peter König, Helmut Reiß und Thomas Zipfel.

25 Einsätze
Zu 25 Einsätzen wurde die Leutesheimer Feuerwehr im vergangenen Jahr gerufen. Auch beim Großbrand Ende Mai im Europapark Rust waren sie dabei. Die 1.000 Einsatzkräfte wurden während des 15-stündigen Einsatzes übrigens sehr gut bewirtet, hieß es in der Versammlung. Jeder Helfer erhielt zudem vier Eintrittskarten für den Park.

Ansonsten bekämpften die Leutesheimer Feuerwehrleute unter anderem einen Dachstuhlbrand in Kehl. Ein brennender Kleinbus voll mit Prospektmaterial war zu löschen. Glück im Unglück hatte eine Pizza-Ausfahrer. Der Motorraum seines Fahrzeugs ging in Flammen auf. Durch das schnelle Eingreifen der Leutesheimer Feuerwehr nahm allerdings weder das Auto noch das Transportgut größeren Schaden. Für einen abgestürzten Storch kam die Hilfe der Leutesheimer allerdings zu spät. Er verstarb an der Unfallstelle.

Auf ein neues Einsatzfahrzeug dürfen sich die Leutesheimer im angelaufenen Jahr freuen. Die Abteilung erhält ein sogenanntes Mittleres Löschfahrzeug, das speziell nach den Anforderungen der Nutzer gebaut wird.

Text/Fotos: Jürgen Preiß