Kehl-Leutesheim. Die Pläne für die Sanierung der Leutesheimer Grundschule nehmen konkrete Gestalt an. Auf der Ortschaftsratsitzung am Montagabend stellte Michael Heitzmann, Leiter des städtischen Gebäudemanagements, die Maßnahmen vor, mit der die Einrichtung fit für die Zukunft gemacht werden soll. Die Umbaumaßnahmen finden im Rahmen des Kehler Schulsanierungsprogramms statt, das mit insgesamt 22,5 Millionen Euro angesetzt ist, von denen das Land Baden-Württemberg knapp sieben Millionen zusteuert. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Fördergelder ist allerdings die Umsetzung der Arbeiten bis Ende 2022.

Für Leutesheim sind in diesem Programm 1,77 Millionen Euro veranschlagt. Knapp 700.000 Euro hat der Gemeinderat im Doppelhaushalt 19/20 bewilligt. Bis Ende nächsten Jahres sollen unter anderem die Bodenbeläge erneuert werden (90.000 Euro), Schallschutzdecken (für 80.000 Euro) eingebaut, die Elekroverteileranlage erneuert (95.000 Euro) und der Beton an den Außenbauteilen saniert werden (250.000 Euro). Für die Jahre 2021 und 2022 ist dann der Vollwärmeschutz für die Fassade geplant (270.000 Euro) sowie neue Fenster im Obergeschoss (140.000 Euro). Ebenso sollen die Toiletten barrierefrei umgebaut werden (35.000 Euro) und die Beleuchtung auf moderne LED-Technik umgestellt werden (120.000 Euro in den Jahren 2019 bis 2021).

Falls der Gemeinderat die Mittel im kommenden Doppelhaushalt genehmigt, würde 2022 auch ein Aufzug in das Gebäude eingebaut, sodass die Schule dann komplett barrierefrei zugänglich wäre. Die Entscheidung, ob der Aufzug in der Pausenhalle oder außen am Gebäude angebracht werden soll, will der Ortschaftsrat auf seiner Sitzung im Oktober entscheiden. Die Verwaltung präferiert die Innen-Variante, die Schulleitung den Außenaufzug.

Text: Antje Ritzert
Archivfoto: Marco Karch