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In Leutesheim wurden bei drei Begehungen 376 Apfelbäume, 97 Birnbäume, 88 Kirschbäume und 56 Nussbäume in eine Bestandsliste aufgenommen. Unser Foto zeigt (v.l.) Karl Hummel, Heidrun Zier, Heinz Faulhaber, Wilfried Baumert, Werner Keck und Gerhard Wagner bei der Arbeit.

Leutesheim registriert Obstbäume

Auf Leutesheimer Gemarkung gibt es 617 Obstbäume. Das ist das Ergebnis einer Inventur, die auf Anregung von Obstbrenner Karl Hummel und seinem Sohn Stephan stattfand.

Die Bestandsaufnahme und Bewertung der einzelnen Bäume wurde von Karl Hummel, Feldhüter Werner Keck, Wilfried Baumert, Gerhard Wagner sowie Heidrun Zier und Heinz Faulhaber von der Ortsverwaltung durchgeführt.

An drei Begehungen wurden 376 Apfelbäume, 97 Birnbäume, 88 Kirschbäume und 56 Nussbäume nummeriert und in die Bestandsliste aufgenommen. Obstsorte, Alter, Größe und Zustand des Baumes wurden registriert und auch der jeweilige Name des Pächters.

Jeder Baum wurde auch unter umweltrelevanten Aspekten betrachtet. Alte Bäume, die keine Frucht mehr bringen, eignen sich oft sehr gut als Nistplätze für Vögel und Insekten, informierte die Expertengruppe. Einige Bäume müssen aber aus Gründen der Verkehrssicherheit oder wegen des schlechten Gesamtzustandes gefällt werden. Auch das wurde registriert. Ein wichtiges Thema ist die Pflege des Baums und seines Standorts. Mit dem Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg »Baumschnitt Streuobst« unterstützt das Land die Pflegearbeiten, informierte Rathauschef Heinz Faulhaber. Die Stadt Kehl setzt sich ebenso für den Erhalt der Streuobstwiesen ein, durch die Finanzierung von Baumschnittmaßnahmen und Ersatzpflanzungen.

In Leutesheim scheint man die Erhaltenswürdigkeit der Streuobstwiesen jedenfalls erkannt zu haben. »Bei uns sind auch jüngere Bürgerinnen und Bürger am Pachten der Bäume interessiert, das ist sehr erfreulich, sagte Heinz Faulhaber. Insbesondere lagerfähige Apfelsorten seien sehr beliebt. Die Früchte können bei kühl-feuchter Lagerung bis ins nächste Frühjahr gegessen oder als Süßer und Reißer, Kuchen und Apfelmus verarbeitet werden. »Ein Apfel am Tag ersetzt den Arzt«. Die alte Weisheit hat auch heute immer noch Gültigkeit.

Text/Foto: Jürgen Preiß

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