Eine gute Kinderbetreuung hat für den Leutesheimer Rat Priorität

Schule, Kindergarten und Jugendtreff: Auf diese Bereiche hat der Ortschaftsrat Leutesheim bei der Mittelanmeldung für den Doppelhaushalt 2027/28 seine Prioritäten gelegt.

Die Fortsetzung des Sanierungsprogramms der Grundschule mit dem Ziel der Erweiterung zur zweizügigen Ganztagsschule steht auf der Liste ganz oben. Wichtig für die Bürgervertreter sind auch die Verhältnisse bei der Kleinbetreuung. Die Stadtverwaltung ist aufgefordert zu prüfen, welche räumliche Möglichkeiten es für den Kindergarten gibt. Dabei sollen Entwicklungsmöglichkeiten am jetzigen Standort sowie in Nachbarschaft zur Grundschule betrachtet werden. In dem aktuell genutzten Kindergartengebäude aus den 1930er Jahren gibt es Mängel, die behoben werden sollen. Zum einen geht es um das Beheben von Stolperfallen in Flur, Küche und Schlafraum. Zudem soll das beschädigte Vordach im Zugangsbereich ersetzt werden.

Investitionsbedarf wird auch im Rathaus gesehen. Das Gebäude wurde bereits mit einer schnellen Internetanbindung versehen. Was nun noch fehlt ist der Anschluss der Endgeräte an das Glasfaserkabel. Die Damen-Toilettenanlage in der Mehrweckhalle soll saniert werden und im Jugendtreffgebäude sieht der Ortschaftsrat ebenso Handlungsbedarf: Die aus hygienischen Gründen außer Betrieb gesetzte Küche soll erneuert und die Steckdosen müssen unter sicherheitstechnischen Aspekten geprüft werden. In dem als Vereinslagerraum und Jugendtreff genutzten ehemalige ZG-Gebäude besteht zudem Sanierungsbedarf an der Außenfassade.

Am Spielplatz bei der Mehrzweckhalle sollen Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden und in der Mehrzweckhalle sind laut Ortschaftsrat neue Duschen notwendig. Haushaltsmittel sollen zudem bereitgestellt werden für die Sanierung der Rathaus-Außenfassade, die Dämmung der dortigen oberen Geschossdecke, das Abdichten des Flachdachs im Feuerwehrhaus, den Einbau von Infrarot-Heizplatten in der Einsegnungshalle beim Friedhof und die Sanierung der mit Schlaglöchern übersäten Rheinwaldstraße im Bereich zwischen Stauwehranlage und EDF-Straße. Handlungsbedarf sieht der Ortschaftsrat auch bei der Bereitstellung von Wohnbauplätzen: Das Gebiet im Langesand soll in Richtung Friedhof erweitert werden. Die dafür benötigten Grundstücke befinden sich bereits im Eigentum der Stadt, erklärte Ortsvorsteher Heinz Faulhaber.

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