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Sängerfest-Ausklang: Lustige Ideen rund um neue Litzmer Ortsmitte


Ein heiterer Programmabend, vollgepackt mit Sketch-Einlagen, Tänzern und Sängern ließ der Sängerbund Leutesheim sein zweitätiges Herbstfest ausklingen. Zur guter letzt stand am Sonntagabend in der Leutesheimer Festhalle ein heikles Thema zur Diskussion: Wie soll die neue Litzmer Dorfmitte aussehen?


Von Martina Gasi


Kehl-Leutesheim. »Braucht ›Litze‹ einen Kreisverkehr?« Diese Frage stand im Mittelpunkt des Sonntagabend Programms beim Herbstfest vom Gesangverein Sängerbund Leutesheim. Natürlich ist das in »Litze« wie immer mit viel Spektakel und Anstrengung für die Lachmuskeln verbunden. In fast zweieinhalb Stunden ging es mit Musik, Tanz und Sketchen Schlag auf Schlag. Über 100 Mitwirkenden zeigten, wie sie sich die neue Leutesheimer Ortsmitte vorstellen könnten, natürlich jede Gruppe aus ihrer Sicht.

So machten die Kinder vom Kinderchor mit »Wir wollen einen Spielplatz« zur Melodie von »We will rock you« lautstark klar, dass »Litze« unbedingt einen Spielplatz im Ortszentrum braucht, während die Jugendlichen vom Sportverein in ihrem Tanz eher einen Platz zum Basketballspielen und Inliner fahren favorisierten. Wo Verkehr ist, müssen auch passende Verkehrszeichen eingeführt werden, wie Hans Fritsche anhand einiger »neuer« Verkehrszeichen erklärte. Feierlich wurde es dann, als Hille Ziegler als Vorsitzende des Kirchengemeinderates die Kirche in den Mittelpunkt des Platzes versetzen wollte, worauf sich eine Formation von Nonnen und Mönchen vom Gesangverein angekündigt hatte, die live das »Halleluja« von Leonard Cohen sang.

Kim-Sören Grumer und Jörg Hummel dagegen wünschten sich als passionierte Angler ein Biotop und damit die Möglichkeit, mal mitten im Dorf zu angeln, auch wenn ihr einziger Fang ein altes Fahrrad war. Zünftig und mit viel Gaudi ging es dann beim Après-Ski Tanz vom Sportverein unter Leitung von Nicole Heidt zu. Theater, singen und tanzen, das alles macht die Gruppe Furzdrocket mit Bettina Hauss, Elke Durban, Antonia Müll, Martina Reiß, Christel König und Dieter Thorwarth. Am Sonntag diskutierte sie in einem Stammtischgespräch in der Sonne das Für und Wider von verschiedenen Ideen. Beim anschließenden Tanz zu »Ich bin ein Dorfkind« wurden sie von den Frauen vom Gesangverein unterstützt. Dass die Männer vom Gesangverein nicht nur singen, sondern auch tanzen können, bewiesen sie mit ihrem Zebrastreifen-Tanz, der beim Publikum für viel Applaus und Gelächter sorgte. Ein weiteres Highlight dann die Marschübung vom Musikverein, der sich zum Üben einen Exerzierplatz in der Ortsmitte wünschte. Petra Hummel, Martin Schneider und Jochen Hummel brachten die vollbesetzte Leutesheimer Halle zum Marschieren, bevor dann die richtige Abordnung vom Musikverein kam, um die Marschübung auf der Bühne durchzuführen.

Zum Abschluss machte jedoch Helmut Keck als Vertreter der Stadt klar, dass das Geld nur für einen kargen leeren Platz reiche. Die Überleitungen zwischen den einzelnen Programmpunkten wurden immer wieder treffend vom Planungsteam Hille Ziegler, Rainer Keck, Maik Hering und Manfred Baas übernommen, die mit Humor den richtigen und witzigen Rahmen schafften. Interessant auch die Bilder und Grafiken, die auf der Großleinwand die einzelnen Ideen visualisierten. Blieb nach dem Abschlusslied aller Mitwirkenden und mehr als zwei Stunden kurzweiliger Unterhaltung Hille Ziegler als Vorsitzende vom Gesangverein nur noch, Rainer Keck für Idee, Regie und Leitung zu danken.



Ein bunter Tanz in schwarz-weiß: Die vitalen Männer vom »Sängerbund« Leutesheim sorgten mit ihrer originellen Darbietung für viel Gelächter und Applaus. Foto: Marco Karch