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Rats-Abstimmung über Neubaugebiet »Hanfrötze II«

 
Kehl-Leutesheim. (ari) »Wir sind jetzt auf der Zielgeraden«, freute sich Ortsvorsteher Heinz Faulhaber auf der Ratssitzung am Montagabend. »Es geht endlich mal wieder etwas vorwärts in Litze«. Die Aufstellung des Bebauungsplans zum Neubaugebiet »Hanfrötze II« am nordöstlichen Ortsrand hatte sich über mehrere Jahre hingezogen: Ein hoher Grundwasserspiegel, mögliche Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg, eine ehemalige Bunkeranlage im Erdreich und die Nähe des Baugebiets zum Gießelbach verzögerten die Planungen immer wieder.

Noch dazu verläuft eine unterirdische Leitung im Planungsgebiet. Sie versorgt militärische Einrichtungen mit höchst gefährlichen, brennbaren und wassergefährdenden Kraftstoffen. »Aber jetzt ist alles geklärt«, sagte Heinz Faulhaber. Er lobte die Stadtverwaltung, dass sie die Zeitschiene eingehalten habe, die sie sich vergangenes Jahr gegeben hat. Wenn es keine weiteren Einwände gebe, könne der Gemeinderat den Bebauungsplan noch vor der Sommerpause beschließen, so der »Litzemer« Rathaus-Chef.

Einige Änderungen möchte der Ortschaftsrat dennoch durchsetzen. So ist beispielsweise die 272 Quadratmeter große Fläche über der Bunkeranlage im Planentwurf als Grünfläche ausgewiesen: Sie soll dem benachbarten Grundstück als Hausgarten zugeordnet werden oder als separater Garten genutzt werden. Diese Fläche möchten die Leutesheimer lieber als Pkw-Stellplätze für die Anwohner anlegen. Im Gegenzug soll auf der Straße vor den neuen Häusern ein Halteverbot – möglichst beidseitig – gelten.

Das Gremium wies zudem darauf hin, dass drei Bauplätze auf dem Areal geplant seien. Die Stadtverwaltung geht von vier Plätzen aus. Auch den Antrag vom vergangenen Jahr, nach dem die Kaufinteressenten die alten Baulandpreise von 2016 zahlen sollen, erhielt der Rat aufrecht. Schließlich hätten sich die Interessenten schon im Jahr 2015 auf die Grundstücke beworben und dementsprechend kalkuliert. Die Forderungen wurden einstimmig vom Ortschaftsrat unterstützt. Der stellvertretende Ortsvorsteher, Martin Wahl, durfte sich nicht an der Debatte beteiligen, da er einer der künftigen Grundstückseigentümer und damit befangen ist.



»Es geht endlich mal wieder etwas vorwärts in Litze«, freut sich Ortsvorsteher Heinz Faulhaber. Archivfoto: Marco Karch