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Einweihung: Ein dickes »WOW« für unsere neue Kirche


Mit einem großen Festgottesdienst hat die evangelische Kirchengemeinde Leutesheim am Sonntag den Abschluss der Sanierung im Innenraum ihrer historischen Dorfkirche gefeiert. Der neu gestaltete Chorraum und der vorgerückte Altar bilden ein harmonisches Zentrum.


Von Sabine Schafbauer


Kehl-Leutesheim. »Wow ist das hier stylisch«, war der Kommentar der Leutesheimer Konfirmanden, als sie den sanierten Innenraum ihrer Kirche zum ersten Mal sahen. Dieses »Wow« lag am Sonntag auch vielen anderen Kirchenbesuchern auf der Zunge, denn bereits beim Betreten der Kirche musste man erst einmal kurz innehalten und das Neue auf sich wirken lassen.

Hell und strahlend präsentierte sich der neu gestaltete Chorraum mit Blick auf die historisch wertvollen Malereien an der Stirnwand. Das Zusammenspiel von Neu und Alt ist gut gelungen; das Lichtkonzept betont die alten Fresken ebenso wie den neuen Chorraum. Vor der Stirnwand ein schlichter Tisch im Zentrum des Altarraums, nach vorne verlegt und ohne Podest. Pfarrer Jörg Allgeier freute sich über die gelungene Sanierung und weihte zusammen mit den Kirchenältesten den schlichten Altar ein.

Neue Bibel gestiftet
Die politische Gemeinde Leutesheim hatte der Kirchengemeinde eine neue Bibel gestiftet, die zentral auf dem Altar platziert wurde. Dazu kamen ein schlichtes Kreuz, der Abendmahlskelch, eine Rose und Kerzen. Im Chorraum wurde die Taufschale aufgestellt mit der Taufkanne und der Osterkerze. »Unser neuer Altar in seiner Schlichtheit ist jetzt wirklich ein Tisch Gottes«, freute sich Dekan Günter Ihle über die gelungene Sanierung. Es sei wichtig, eine Kirche in der Dorfmitte zu haben, aber ihre Mauern blieben tot und stumm, wenn man sie nicht mit Leben füllt, ermahnte er. »Glaube und Leben, Kirche und Dorf gehören untrennbar zusammen. Der Hanauer liebt seine Kirche so sehr, dass er sie gerne schont. Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Kirche oft besuchen.« Die Kirche war gemeinsam mit der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau realisiert worden. Der Weg bis dahin war nicht immer einfach, wie die Kirchenältesten in einem kurzen Rückblick deutlich machten.

Neue Weite vorm Altar
Die neue Weite um den Altar wurde dann gleich zur Feier des Abendmahls genutzt, bei dem sich die Gemeinde im großen Kreis um den Altar herum aufstellen konnte. Begleitet wurde der Gottesdienst vom Leutesheimer Frauenchor unter der Leitung von Robert Helm.

Nach dem Gottesdienst nutzten viele Besucher die Möglichkeit, bei einem Umtrunk zu verweilen und sich die vielen alten und neuen Details anzuschauen und erklären zu lassen. Und so verwandelte sich der Chor- und Altarraum zu einem Treffpunkt mit angeregten Gesprächen.